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lawmanVorschau

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1) The Big Trail

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2) Werbung für die Western-Serie Gunsmoke

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3) El Dorado

 

John Wayne – Eine Klasse für sich

- geb. 26. Mai 1907 in Winterset/Iowa

- gest. 12. Juni 1979 in Los Angeles


"Er war häßlich, er war stark und er hatte Würde."
Diesen Spruch wollte John Wayne auf seinem Grabstein haben.


Sein bürgerlicher Name war Marion Robert (Michael) Morrison.

Wayne war dreimal verheiratet.

Den Spitznamen "Duke" verpasste man ihm schon in seiner Jugend. Er besaß damals einen kleinen Hund, der Duke hieß.
Wayne
war ein guter Schüler und hatte einen Notendurchschnitt von 1. Er liebte Filme und kannte Tom Mix, einen der ersten Filmcowboys, noch persönlich.
Er studierte Jura und Volkswirtschaft an der Universität von Südkalifornien. Während seines Studiums jobbte er bereits als Requisiteur bei der FOX (1926). Danach erhielt er Komparsen- und kleine Filmrollen. Der Regisseur John Ford wurde auf ihn aufmerksam und verhalf ihm zur Hauptrolle in dem Raoul Walsh Film "The Big Trail" (1930).
Raoul Walsh erfand auch den Künstlernamen John Wayne. Nachdem "The Big Trail" an den Kinokassen gefloppt war, musste sich Wayne nicht nur an einer Schauspielschule anmelden, sondern spielte die nächsten Jahre nur noch in B-Western die Hauptrolle. Durch diese Filme lernte er einen seiner wichtigsten Lehrmeister, den Stuntmen Yakima Canutt, kennen. Canutt inspirierte Wayne zu dessen wiegenden Gang und lehrte ihn die hohe Kunst der Filmschlägereien. Starstatus erlangte Wayne aber erst 9 Jahre später als Ringo Kid in John Fords "Stagecoach" (1939). John Ford hatte seinen Freund Wayne für die Hauptrolle durchgedrückt. Das Studio wollte eigentlich Gary Cooper verpflichten. Vom Erfolg beflügelt gründete Wayne seine erste Filmfirma (Black Jack Production). Ab den 40er Jahren spielte er nicht nur in Western, sondern nahm auch andere Rollen an, hauptsächlich als Soldat in Propagandafilmen wie "Flying Tigers". Herrausragend für diese Zeit bleiben seine Western unter der Regie von John Ford (Rio Grande, Fort Apache) und Howard Hawks (Red River). Viele Filmkritiker nennen Red River den besten Western aller Zeiten.

1949 wird Wayne für seine Rolle in "Sands of Iwo Jima" zum ersten Mal für den Oscar nominiert, bekommen wird er ihn erst zwanzig Jahre später für die Rolle des versoffenen Marshals in "True Grit".

In den Jahren 1950, 1951, 1954 und 1971 war Wayne der Kino-Kassenmagnet Nr. 1. In den dazwischenliegenden Jahren befand er sich stets in den Top Ten der Zuschauergunst.

1952 spielte er mit seiner Lieblingspartnerin Maureen O'Hara in der Komödie The Quiet Man. Dieser Film läuft heute noch traditionell am St. Patricks Day im amerikanischen Fernsehen.

1956 drehte er wieder unter der Regie von John Ford einen Kultwestern: "The Searchers/Der schwarze Falke".

1959 setzte Wayne eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Howard Hawks fort. Das Ergebnis war Rio Bravo, ein bis heute beliebter Westernklassiker.

1960 versuchte der Duke die historischen Ereignisse und den Kampf um die Mission Alamo auf die Leinwand zu bringen. Nachdem er keine Finanziers fand, versuchte er dieses ehrgeizige Projekt als Produzent und Regisseur selbst zu stemmen. Nachdem der Film schon über 10 Millionen Dollar verschlungen hatte, stieg die Firma United Artists ein. Die Bedingung lautete: Wayne muss die Rolle des Davy Crocket spielen. Der Film wurde gemessen an seinen Produktionskosten zum Megaflop. Wayne musste wieder für andere Produzenten arbeiten. Bereits sein nächster Film North to Alaska wurde wieder ein großer Erfolg.
Danach musste sich Wayne einer Krebsoperation unterziehen. Er trank und rauchte weiter. Während der Drehpausen zu Sons of Katie Elder musste sich Wayne mehrfach unter ein Sauerstoffzelt begeben, im fertigen Film merkt man ihm nichts an, ganz im Gegenteil, auch Sons of Katie Elder wurde ein großer Triumph.

1968 tritt Wayne in dem Propaganda-Streifen Green Berets auf und wird für viele Menschen zur politischen Reizfigur.

1969 spielte der Duke wieder in einem Western die Hauptrolle und wird für True Grit (Der Marshal) mit dem Oscar ausgezeichnet.
In den nächsten Jahren mimte Wayne noch in einigen Klassikern des Genres (Rio Lobo, Big Jake, Cowboys u.a.) den harten Westmann.

1976 inszenierte Don Siegel mit The Shootist Waynes letzten Auftritt als alternden, todkranken Revolverhelden.
Tragisch und faszinierend zugleich sind die Parallelen zur Wirklichkeit. Wayne kämpfte seit 15 Jahren gegen den Krebs.

1979 starb John Wayne an Magenkrebs. Sein Tod wurde zur großen Hollywood-Inszenierung. Ronald Reagan und Jimmy Carter eilten an sein Sterbebett. Die Boulevardblätter berichteten. Wayne ließ sich am Sterbebett taufen.

Er war Militarist, Nationalist und Antikommunist und gilt bis heute als eine der größten Legenden der amerikanischen Filmgeschichte. Wayne gehörte zu den Großverdienern und einflussreichen Schauspielern in Hollywood, die auch selbst Filme produzierten (Batjac). Er spielte in den sechs Jahrzehnten seiner beispiellosen Karriere in über 150 Filmen mit. Seine politische Haltung spiegelt sich in zwei seiner Filme, The Alamo und Green Berets deutlich wieder. Beide Filme zählen nicht zu Waynes Meisterwerken.
Wayne war ein vielschichtiger Charakter und spielte gerne mit seinem Image. In Red River mimte er den fanatischen Viehtreiber Tom Dawson. In Der Mann der Liberty Valance erschoss wurde der Charakter des aufrechten Cowboys von ihm demontiert. Mit diesen Rollen bleibt der Duke unsterblich. lawman.de

Hier ist der Duke im Web zu Hause.

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